Arman im Exil
Wenn die Kunst zum Schweigen gezwungen wird
„Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben.“
Mark Twain
Ein Musiker ohne seine Musik und sein Instrument ist ein herber Duft, der vom Herbstwind spurlos weg geweht wird.
Nun Arman ist ein Musiker. Seine Suende ist seine Musik, seine Schuld, er ist ein Iraner. Ja Iran, das Land, in dem die Antwort auf Meinungsaeusserung, das gluehende Blei ist, das Land der Henker, das Land, in dem die Hoffnung zu erst erhaengt wird. Das Land, in dem seit Jahren der Herbstwind in Herzen der jungen Generation wie Arman stuermt. Arman und viele anderen fliehen nicht aus ihrer Heimat, weil sie auf ein besseres Leben hoffen, sondern sie fliehen, weil sie um Verlust ihrer Existenz bangen muessen. Nun Arman ist tausende Kilometer weit von seiner Heimat. Seine Hoffnung und der Klang seiner Musik sind wieder von den existierenden Existenzlosen auferstanden aber das verlorene Laecheln in sein Gesicht ist immer noch nicht zurueck gekehrt. Er hofft auf einen Asyl in Land der Dichter und Denker. Vielleicht wissen die Menschen in dieses Land, wo er sich grade befindet, seine Kunst, der Klang seiner Musik zu schaetzen und ermoeglichen ihm dabei, seine traeume zu verwirklichen und seine verlorene Hoffnung auf Existenz zu finden.
Mohammad Reza Fattahi





